Pause!

Die Initative „Zusammen! gegen das Jobcenter Neukölln“ macht erst einmal Pause…wenn wir wieder erreichbar sind, werden wir uns hier wieder melden.

Abgesagt! STADT, LAND, SCHLUSS mit Zwangsräumungen!

zwangsraeumung


UPDATE: Die Zwangsräumung wurde vorerst von Stadt & Land abgesagt

Zwangsräumung bei Stadt und Land blockieren:
Montag, 29.4., 07:00 Uhr, Hermannstr. 208

In der Hermannstraße soll eine Zwangsräumung blockiert werden: am 29.4. soll eine Mieterin mitsamt ihrer Tochter von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land zwangsgeräumt werden. Sowohl Stadt und Land als auch das Jobcenter Neukölln sind für diese Zwangsräumung verantwortlich. Letzteres weigerte sich, die Kosten der Unterkunft für die Familie zu übernehmen.

Mehr Informationen (auch zum Hintergrund) gibts bei auf der Seite von „Zwangsräumung verhindern!“

Bilder von der Demo am Samstag

Hier ein paar Fotoalben von der Bündnis-Lärmdemo „DIESE REGIERUNG MACHT UNS ARM!“

bild lärmdemo

http://www.flickr.com/photos/pm_cheung/sets/72157633011979798/

http://www.flickr.com/photos/boeseraltermannberlin/sets/72157633006902437/


http://www.flickr.com/photos/neukoellnbild/sets/72157633006727541/


http://www.flickr.com/photos/alinss/sets/72157633008865309/

Einladung zum Stammtisch am Dienstag, den 12.03. in Neukölln

Was für Erfahrungen macht ihr am Jobcenter Neukölln? Wie wird über uns geredet und warum? Wo liegen unsere Gemeinsamkeiten? Was sind unsere Möglichkeiten, etwas zu verändern? Wie können wir uns für unsere Interessen einsetzen?
Über all diese Fragen wollen wir in einer gemütlichen Atmosphäre am Dienstag, den 12.03. um 19 Uhr in der aky-lounge (Tellstraße 10 | U-Hermannplatz | http://aky-lounge.com) reden.

Lärmdemo am 16.3.2013: HOHE MIETEN / NIEDRIEGE LÖHNE / JOBCENTER STRESS – Uns reicht´s!

lärmdemo


Samstag, 16. März 2013
14:00 Uhr
Kotti Süd / Ecke Admiralstrasse

Wir unterstützen die erste Bündnis-Lärmdemonstration von Kotti & Co im neuen Jahr. Hier der Aufruf:

DIESE REGIERUNG MACHT UNS ARM!
HOHE MIETEN / NIEDRIEGE LÖHNE / JOBCENTER STRESS

Uns reicht´s! Explodierende Mieten und die unsoziale Arbeits- & Sozialpolitik Berlins bedrohen unsere Existenz. Wir, Familien und Alleinerziehende, Singles, Rentner*innen, Erwerbslose, prekär Beschäftigte, Student­Innen, Menschen mit geringen Einkommen, Teilzeitbeschäftigte, Einwander*innen, Menschen mit “Behinderung”, Flüchtlinge und und und… Aber es geht hier nicht nur um die direkt Betroffenen. Heute geht es um die Stadt von Morgen und ob diese nur für Reiche bezahlbar sein wird. (mehr…)

Bericht: Couching statt Coaching!

Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) beabsichtigt, jedem Erwerbslosen einen persönlichen Coach – eine Art Betreuer also – an die Seite zu stellen, der ihn bei der Jobsuche begleitet. Ziel sei, Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu bringen.
Auf der Hand liegt, welche Konsequenzen das haben wird:
Einen weiteren Zusatz-Termin, mit zusätzlichen Maßnahmen, zusätzlichen Kontrollen und zusätzlichem Druck. Das Coaching soll sogar noch dann weitergehen, wenn der_die jeweilige Klient_in bereits einen neuen Arbeitsplatz hat. Nicht einmal die Flucht in den Job schützt vor dem Zugriff des Jobcenters.

Deshalb haben wir am Montag, den 25.02.2013 unsere Couch mitgebracht und uns vor das Jobcenter Neukölln gesetzt, nicht weil wir alle Menschen zum Faulenzen anregen wollten (was auch seine Legitimität hat) sondern um mit ihnen auf Augenhöhe Erfahrungen am Jobcenter und Ideen zur Gegenwehr auszutauschen. In einer Meckerecke gab es die Möglichkeit, negative Erfahrungen mit dem Jobcenter für andere sichtbar zu machen. Dort fanden sich am Ende des Tages Rezepte wieder, wie: „Um Sachbearbeiterin am Jobcenter zu sein, braucht man viel Skrupellosigkeit und eine Priese Sadismus“. Oder das Zitat einer alleinerziehenden Mutter von 4 Kindern: „Die Menschen werden am Jobcenter nur kontrolliert und in schlecht bezahlte Jobs gezwungen.“

Trotz kaltem Wetter gab es viele belebte Gespräche und auch, wer die Aktion verpasst hat, kann gerne noch dazu stoßen. Am Dienstag, den 12.03. gibt es in der aky-lounge (Tellstraße 10 | U-Hermannplatz) ab 19h einen Stammtisch, bei dem es neben weiterem Erfahrungsaustausch auch um die Planung weiterer Aktionen, wie der Couch-Aktion geht.

Couching statt Coaching!

Liebe Freunde, Genoss_innen und Interessierte,

am Montag, dem 25.02. führen wir in der Zeit von 8.00 – 12.00 Uhr eine (kleine) Kundgebung vor dem Jobcenter Neukölln durch. Unter dem Motto »Couching statt Coaching« wollen wir zum einen die neuste Aktivierungsstrategie des Berliner Senats thematisieren, jeder_m ALG2-Empfänger_in einen persönlichen Coach zur besseren Integration in den Arbeitsmarkt zur Seite zu stellen. Zum anderen wollen wir mit einer Meckerecke und einer Couch Raum für gemeinsame Gespräche und Austausch schaffen.

Die Kundgebung ist unser Versuch wieder eine kontinuierliche Präsenz direkt am Jobcenter zu etablieren. Dazu möchte wir euch herzlich einladen.

Initiative Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln

Pressegespräch des Berliner Netzwerks gegen den deutschen EFA-Vorbehalt / Press conference from the Berlin network against the German reservation of the ECSMA

+++ english version below +++

Pressegespräch des Berliner Netzwerks gegen den deutschen EFA-Vorbehalt
Ein Jahr Hartz-IV-Ausschluss von EU-Staatsangehörigen – Eine kritische Bilanz
Zeit: Dienstag, 26. Februar 2013, von 11:00 bis 12:00 Uhr
Ort: Restaurant Cum Laude, Universitätsstr. 4, 10117 Berlin Mitte (S + U Friedrichstraße)

Am 19.12.2011 hat die Bundesregierung einen Vorbehalt gegen das Europäische Fürsorge-abkommen (EFA) formuliert, der Hartz-IV-Leistungen betrifft. Seither bekommen Unionsbürgerinnen und -bürger der EFA-Staaten Ablehnungsbescheide von den Jobcentern. Das bedeutet, dass die Betroffenen ihre Wohnung verlieren und keine Krankenversicherung mehr haben
In Berlin betrifft dies fast 10.000 Menschen, die unbemerkt von der Öffentlichkeit ihre soziale Absicherung verlieren bzw. verloren haben. Fast alle, die sich dagegen gewehrt haben, haben vor den Gerichten gewonnen.
Gegen den Hartz-IV-Ausschluss von EU-Staatsangehörigen hat sich in Berlin ein Netzwerk gebildet. Dieses informiert Betroffene über ihre Rechte (efainfo.blogsport.de) und unterstützt sie bei der Durchsetzung dieser Rechte. Das Netzwerk fordert die sofortige Rücknahme des deutschen Vorbehalts gegen das EFA, die praktische Umsetzung des EU-weiten Rechts auf Sozialleistungen für alle Unionsbürgerinnen und –bürger sowie ein Einkommen zum Auskommen für alle in der BRD lebenden Menschen.
Beim Pressegespräch werden Rechtsanwalt Lutz Achenbach, Sebastian Müller vom Berliner Netzwerk gegen den deutschen EFA-Vorbehalt sowie Toni Chirrispe und Giulia Tosti als betroffene EU-Staatsangehörige von ihren Erlebnissen berichten.

Wir möchten mit dem Pressegespräch auf die Situation der Betroffenen aufmerksam machen und unsere politischen Forderungen nach einem Einkommen zum Auskommen für alle hier Lebende zum Ausdruck bringen.

(mehr…)

Vernetzungtreffen gegen HartzIV-Ausschluss von EU-Bürger*Innen

Push us around
+++ english version below +++
Mittwoch, 16.01.2013 um 19 Uhr in der Meuterei (Reichenberger Straße 58)

Das nächstes offene Netzwerktreffen gegen den EFA-Vorbehalt findet am Mittwoch den 16.01. um 19.00 Uhr in der Meuterei statt. Wir möchten gemeinsam überlegen was wir als nächste Schritte unternehmen wollen. Ihr seid herzlich eingeladen!

Network Meeting Against the Exclusion of EU Citizens from Hartz IV, Wednesday, January 16th at at the „Meuterei“, Reichenbergerstraße 58, Kreuzberg

Next open network meeting against the suspension of ECMSA is on Wednesday, January 16th at 7.00 pm at the „Meuterei“. Together we will debate the next steps of the campaign. Join us!“

Zu Besuch in Chemnitz: 20.11. Vortrag und Diskussion – Die Militante Untersuchung am Jobcenter Berlin-Neukölln

Chemnitz: Zusammen! gegen das Jobcenter.
Vortrag und Diskussion über die Militante Untersuchung
am Jobcenter Berlin-Neukölln

Am Jobcenter Neukölln kommen die Leute zusammen: alte und junge, Leute mit Doktortitel und ohne Hauptschulabschluss, hier aufgewachsene und neu hinzugezogene. Das Jobcenter ist der größte Brötchengeber in Neukölln, der Ort an den alle kommen. Durch die Massenerwerbslosigkeit werden alle irgendwie gleichgemacht, und doch als einzelner „Fall“, scheinbar völlig individualisiert behandelt. An der Rückseite einer Einkaufspassage im Zentrum des Stadtteils untergebracht, verfügt das Jobcenter offiziell über 750 Beschäftigte. Allerdings beschäftigt es in gewisser Weise auch die 80.000 Menschen, die über das Jobcenter ihr Einkommen beziehen; in einem Bezirk mit 310.000 Einwohner_innen. Dazu kommen die, die selbst erwerbslos waren oder es bald sein werden, Erwerbslose im Freundeskreis und der Familie, der kleine Laden um die Ecke, der nur durch Hartz-IV Aufstockung überleben kann usw. Das Jobcenter muss eine immense Bedeutung in diesem Bezirk haben, eine ziemliche Macht. Für unsere Einkommen hier entspricht es der Bedeutung, die VW in Wolfsburg oder FIAT in Turin haben, oder zumindest mal hatten. Dieses Jobcenter erscheint wie eine seltsame Art derzeitiger Fabriken, als der Ort, an den wir hingehen müssen, um Geld zu kriegen und als der Ort, durch den wir diszipliniert, überwacht, organisiert und verwaltet werden.

Wir haben angefangen mit vielen Menschen darüber zu reden, was das Jobcenter mit uns macht und wie wir das ändern können. Zum Jobcenter müssen wir einzeln, aber unsere Rechte können wir nur gemeinsam durchsetzen. Es ist genug für alle da! Zusammen gegen das Jobcenter Neukölln.

Dienstag, 20.11.2012, 19 Uhr
Kompott, Leipziger Str. 3, 09113 Chemnitz



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