Hartz IV, Niedriglohn, befristete Arbeitsverträge. Mietschulden, Ich-Streik… Prekarität bestimmt den Alltag und das Bewusstsein von immer mehr Menschen. Als AG Soziale Kämpfe der Gruppe FelS (Für eine linke Strömung) haben wir immer wieder in den letzten Jahren Bündnisse konstitutiert, Aktionen gemacht und in den öffentlichen Diskurs eingegriffen. Bereits seit Mitte 2010 führen wir eine Militante Untersuchung am Jobcenter Neukölln durch, zu dem wir im Dezember eine Broschüre veröffentlich haben, und engagieren uns seit vergangenem Oktober im Rahmen der occupy-Bewegung. Feiert mit uns zur Finanzierung unserer Projekte die „Nichts-läuft-hier-richtig!“-Party!
Wir betreiben ja bekanntlich seit einiger Zeit das Projekt einer Militanten Untersuchung zum Jobcenter Neukölln. Vor kurzem haben wir dazu eine umfangreiche Broschüre, eine Menge Plakate, Aufkleber und einen Fragebogen erstellt.
Jetzt wollen wir das alles im Stadtteil verteilen, kleben, Leute befragen und damit das öffentliche Gespräch über das Thema anstoßen. Wir wollen auf die Probleme am Jobcenter aufmerksam machen. (mehr…)
Wir möchten Euch herzlich zur nächsten Stadtteilasamblea Neukölln einladen! Die Asamblea ist ein offener Raum und soll allen Interessierten die Möglichkeit geben, ihre Interessen, Stärken und natürlich auch ihre Schwächen einzubringen. Hier sollen Menschen miteinander in Kommunikation treten, bestehende Initiativen und Organisationen sich vernetzen, um die sozialen Probleme hier im Kiez zu diskutieren und kollektiv zu lösen.
Als Initiative „Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln“ haben wir entschieden, Teil der Neukölln-Asamblea zu sein. Ebenfalls im Freien Neukölln und direkt im Anschluss an die Asamblea trifft sich eine Arbeitsgruppe, um das Projekt der Militanten Untersuchung am Jobcenter Neukölln zu diskutieren.
Einladung zu Stadtteilasamblea Neukölln | 08.01. | 14 Uhr | Freies Neukölln | Panierstr. 54 | direkt im Anschluss AG-Treffen zur Militanten Untersuchung am Jobcenter Neukölln |
Am Dienstag Abend den 13.12. haben wir auf einer öffentlichen Veranstaltung in der B-Lage, Mareschstraße 1, in Berlin-Neukölln unsere bisherigen in etwa 1,5 Jahren gewonnenen Recherche- und Befragungsergebnisse rund um das dortige Jobcenter vorgestellt. Dokumentiert ist das ganze in einer kürzlich veröffentlichten Broschüre. Es ist uns wichtig zu betonen, dass die Broschüre keinen Abschluss-, sondern eher einen Zwischenbericht darstellt. Unser Projekt geht weiter! (mehr…)
Vor einiger Zeit haben wir am Jobcenter Neukölln angefangen, uns mit anderen darüber zu unterhalten, welche Probleme und Erfahrungen die Menschen beim Umgang mit dem Amt haben. Wie verarbeiten sie den Druck und die manchmal erniedrigende Behandlung durch das Jobcenter? Welche Widerstandspraxen gibt es dort? Wie können wir unseren soziale Rechte an diesem Ort gemeinsam durchsetzen? Wir wollen aber auch herausfinden, wie sich die Leute ein besseres Leben vorstellen, um zusammen dafür zu kämpfen und wir wollen gemeinsam die Erfahrung machen, etwas verändern zu können. Ein Prozess ähnlich dem, wie er gerade in vielen Teilen der Welt beginnt und weiter geht, nur ersteinmal konkret aufs Jobcenter bezogen.
Beim Release wollen wir Inhalte unserer Broschüre vorstellen: unseren politischen Ansatz, die Ergebnisse unserer Gespräche, Versuche der Organisierung und die internen Praktiken des Jobcenters Neukölln. Außerdem wollen wir mit Euch diskutieren, wie wir daran ansetzend weiter machen können. Wir haben einige Ideen dazu, nicht nur am Jobcenter, sondern in ganz Neukölln. Denn gerade in einem Stadtteil wie Neukölln kennen fast alle jemanden, die_der das Geld vom Jobcenter bekommt.
Datum: 13.12.2011 – 19:00 Ort der Veranstaltung: B-Lage (Mareschstr. 1 | S-&U-Bhf Neukölln)
Als Initiative „Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln!“ sind wir seit über einem Jahr im und ums JobCenter Neukölln unterwegs. Wir haben uns mit vielen Erwerbslosen über die Probleme dort unterhalten, haben Versammlungen organisiert und Aktionen gemacht.
„Wie setzt Du Dich zur Wehr?“
Bei unseren Gesprächen haben wir herausgefunden, dass Viele von den gleichen Ärgernissen betroffen sind und ähnliche Probleme haben. Und wir haben gefragt „Wie setzt Du Dich zur Wehr?“ und dabei erfahren, dass es ganz viele unterschiedliche Strategien und Tricks gibt, die die Menschen dort anwenden, um diese Probleme zu lösen oder zu umgehen. Viele Leute dort sind sehr aktiv und kreativ! (mehr…)
Hallo Interessierte, Sympathisant/innen und Aktive der Initiative Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln,
Zur Zeit finden keine gemeinsamen Versammlungen statt. Achtet aber bitte auf Ansagen für weitere Termine im Dezember.
Einige Aktive von Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln sind gemeinsam mit dem Bündnis „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ an der Vorbereitung der Aktion Tag X: Bundestag Belagern. Gemeinsam gegen Sozialabbau, Kopfpauschale und Hartz IV: Für eine solidarische Gesellschaft! beteiligt. Die Aktion findet am 26. November ab 10 Uhr statt und weitere Informationen findet Ihr auf der Seite www.sparpaket-stoppen.de. Wir sehen uns hoffentlich am 26. November!
Entwürdigt und drangsaliert Herbstaktionstage starten mit Sachbearbeiterbewertung im Jobcenter Neukölln
(ND-Herzberg).
An zehn Herbstaktionstagen will das Bündnis »Berlin on Sale – Nicht mit uns!« gegen eine voranschreitende soziale Verdrängung verschiedener Menschengruppen in der Stadt aufmerksam machen. Zu Beginn ist für heute Vormittag eine Kundgebung vor dem Jobcenter Neukölln und die Errichtung eines »Temporären sozialen Zentrums« angekündigt.
Die Organisatoren des »Zahltages« erklären, dass soziale Absicherung ein Recht sei, das allen zustehe. Bei einem Frühstück unterstützen die Erwerbsloseninitiativen »Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln« und »Keine_r muss allein zum Amt« Bezieher von Sozialleistungen. Die Betroffenen sollen nicht länger von Sachbearbeitern des Jobcenters »entwürdigt und drangsaliert« werden. Ein Zeichen gegen die »Ämterwillkür« soll dabei die Wahl des »fiesesten« Sachbearbeiters in Neukölln darstellen. Die Veranstalter formulieren aber auch klare Forderungen: »Es muss einen sofortigen Sanktionsstopp geben«, sagt Benjamin Müller von »Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln«. Denn die Sachbearbeiter seien angehalten, Leistungen zu kürzen und Sanktionen auszusprechen, egal wie sich die Erwerbslosen verhielten.
Die Aktivisten wollen zeigen, so Müller weiter, dass es nicht nur um individuelle Probleme geht. Daher schließt sich an den Protest im Jobcenter um 12 Uhr eine Demonstration mit Start auf dem Hermannplatz an.
Ein breites Bündnis aus Einzelpersonen und bekannten Berliner Projekten aus Neukölln, Wedding und Friedrichshain-Kreuzberg widmet sich während der Aktionstage den aus Stadtumstrukturierung und Sparmaßnahmen resultierenden Problemen. Bis zum 10. Oktober sollen täglich mehrere Veranstaltungen stattfinden, darunter eine »Antimilitaristische Fahrrad-Rallye« sowie Kiezspaziergänge. Die Stadtteilläden »Lunte« und »Zielona Gora« laden zu Diskussionen und Filmvorführungen zu den Themen Recht auf Mobilität und Wohnen ein. Auch die Verdrängung von Anwohnern durch steigende Mieten soll Aufhänger für eine Veranstaltung in der »Erreichbar« und ein »öffentliches Dinner« auf dem Leopoldplatz in Wedding sein.
Abschließend wird zur Beteiligung an einer bundesweiten Demonstration der erwerbslosen und prekären Frauen und Männer in Oldenburg sowie zu »Mediaspree entern« aufgerufen. Denn auch das Wohn- und Kulturprojekt Köpi und weitere räumungsbedrohte Freirauminitiativen unterstützen die Aktionstage.
Wie jede zweite Woche, findet auch am Montag, den 11. Oktober um 19:00 eine Versammlung im Salvador Allende Klub in der Jonasstr. 29 statt, zu der alle herzlich wilkommen sind!
Unter dem Motto Orangensaft und Freibier statt Hartz 4 fand heute, am 8.10.2010, eine Aktion am Jobcenter Neukölln statt. Ausgestattet mit O-Saft, Sterni, Flyer und Transpi ging eine Gruppe von Aktivist_innen in das Foyer des JobCenters.
In Erwägung, dass die Regierung den Armen in einem der reichsten Länder dieser Erde lächerliche 7,19€ im Monat für alkoholische Genussmittel nicht mehr gönnt, hatten wir beschlossen, Freibier und Orangensaft im JobCenter zu verteilen. Wir halten die kleinliche Kürzung für einen weiteren Beitrag dazu, Arbeitslose zu entmündigen und ihnen die soziale Teilhabe zu nehmen. Aber wir lassen uns das gemeinsame Feiern nicht verbieten.
Von den Besuchern des JobCenters wurde die Aktion wohlwollend empfangen und die Eine oder der Andere nahm ein Getränk mit. Das Sicherheitspersonal dagegen war weniger amüsiert und lud die Polizei zu unserer Feier ein. Trotz des „netten“ Besuchs werden wir uns das Feiern und Protestieren auch in Zukunft nicht verbieten lassen.
Die Aktion fand im Rahmen der Berlin on Sale Aktionstage statt, gemeinsam mit der Initiative Zusammen! Gegen das JobCenter Neukölln und keine/r muss allein zum amt – initiative solidarisch-begleiten.